Les Phasmes Scorpion ou a tiare “Extatosoma tiaratum”

Die Australische Gespenstschrecke „Extatosoma tiaratum“

Die Stabschrecken Skorpion „Extatosoma tiaratum“ sind eine ganz besondere Stabschreckenart. Die ausgewachsenen Skorpion-Stabschrecken ähneln eher toten Blättern als Stöcken und sind in der Natur sehr schwer zu entdecken. Wie andere Stabschrecken ernähren sie sich von Blättern. Man findet sie im Nordosten Australiens.

Die erstaunlichen Skorpion-Stabschrecken.

Sie haben einen sehr interessanten Fortpflanzungszyklus: Die Weibchen werfen die Eier einzeln von den Bäumen auf den Waldboden. Die Eier sehen den Pflanzensamen sehr ähnlich und werden oft von Ameisen gesammelt und in ihren Nestern unter der Erde gelagert, was die Eier vor Fressfeinden schützt. Nach dem Schlüpfen müssen die kleinen Skorpion-Stabschrecken (Nymphen) ihren Weg an die Oberfläche finden und auf einen Baum klettern. Aber wie kann ein kleines Skorpion-Stabschreckenbaby lebend aus einem Ameisenhaufen voller Leben herauskommen? Die Nymphen der Skorpion-Stabschrecken ahmen in dieser Lebensphase das Aussehen einer Ameise nach. Unglaublich, oder? Das täuscht die Ameisen nicht vollständig, aber andere Tiere wie Vögel, die keine Ameisen fressen, werden dadurch getäuscht. Einmal auf einem Baum angekommen, beginnt unser kleiner Skorpion-Stabschrecke, sich von Blättern zu ernähren und wächst, indem er sein Außenskelett (Exoskelett) abwirft. Dieser Prozess heißt Häutung oder Ecdysis. Die Männchen häuten sich fünfmal, die Weibchen sechs Mal, bis sie die Geschlechtsreife erreichen. Um die Häutung erfolgreich zu meistern, muss sich das Insekt ununterbrochen unter einem Blatt oder Ast aufhängen. Das kann zwischen 10 Minuten und einer halben Stunde dauern.

Die ausgewachsenen Männchen entwickeln Flügel und halten ihren Hinterleib gerade. Die Weibchen behalten die gekrümmte Haltung bei und haben Stacheln auf dem Rücken. Eine erstaunliche Tatsache bei vielen Phasmiden (einschließlich der Skorpion-Stabschrecken) ist, dass sie parthenogenetisch sind. Das bedeutet, dass die Weibchen sich ohne Paarung fortpflanzen können. Wenn Sie also nur ein Weibchen haben, kann es trotzdem Nachwuchs produzieren. 

Wie pflegt man Skorpion-Stabschrecken?

Was die Nahrung betrifft, fressen Skorpion-Stabschrecken Pflanzen wie Brombeeren, Eukalyptus, Eiche, Rosen, Himbeeren, Weißdorn, Feuerdorn oder Buche.
Lassen Sie die Blätter nicht austrocknen, bevor Sie sie austauschen. Die Blätter können in etwas Wasser gelegt werden, um sie so lange wie möglich frisch zu halten. Achten Sie darauf, dass die Wasserstelle gut geschützt ist, damit die jungen Skorpion-Stabschrecken nicht hineinfallen und ertrinken. Das Vivarium für Stabschrecken von der Insecterie ist speziell dafür konzipiert, solche Probleme zu vermeiden.

Was Feuchtigkeit und Temperatur für unsere Skorpion-Stabschrecken angeht, sollte die Raumtemperatur zwischen 20 und 26 °C liegen und die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 %. Um die Temperatur in Ihrem Vivarium sicher zu kontrollieren, verwenden Sie ein Thermometer/Hygrometer und eine Heizmatte.

Die Fortpflanzung der Skorpion-Stabschrecken

Die ausgewachsenen Männchen paaren sich das ganze Jahr über mit den Weibchen. Die Weibchen können auch Eier legen, ohne sich gepaart zu haben.
Sobald das Weibchen mit dem Eierlegen beginnt, können diese am Boden des Geheges eingesammelt und in einem kleinen Behälter aufbewahrt werden.
Nach 3 bis 9 Monaten beginnen die Eier zu schlüpfen. Sie schlüpfen schneller, wenn Sie sie bei einer Temperatur von 22 bis 25 Grad aufbewahren. Die Kleinen sollten mit jungen, zarten Blättern gefüttert werden und können im selben Gehege wie die Erwachsenen untergebracht werden.

Häufige Probleme bei Skorpion-Stabschrecken

Manchmal verlieren Skorpion-Stabschrecken ihr Exoskelett nicht richtig. Das kann daran liegen, dass im Vivarium nicht genug Platz dafür ist oder dass die Umgebung zu trocken ist und das neue Exoskelett aushärtet, bevor sie sich vom alten befreien können.
Sie können auch Gliedmaßen während der Häutung verlieren, wenn sie sich nicht richtig aufhängen. Verlorene Gliedmaßen können bei der nächsten Häutung nachwachsen, aber es braucht mindestens zwei Häutungen, bis ein Gliedmaß vollständig nachgewachsen ist.

HINWEIS: Skorpion-Stabschrecken sind exotische Insekten und dürfen keinesfalls in die Natur entlassen werden.
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