L'ÉLEVAGE DE PHASMES POUR LES DÉBUTANTS

DIE PHASMIDENZUCHT FÜR ANFÄNGER

Stabschrecken-Zucht für Anfänger: umfassender Leitfaden für einen einfachen Erfolg

Alles, was du wissen musst, um mit der Stabschrecken-Zucht zu starten (Zubehör, Nahrung, Vermehrung)

Wenn du dich für Stabschrecken interessierst, wirst du schnell feststellen: Sie sind wahrscheinlich die zugänglichsten Insekten zur Haltung. Kein Lärm, kaum Geruch, sehr wenig Pflege… und vor allem ein wirklich faszinierendes Verhalten zum Beobachten.

Mit ihrer Fähigkeit, sich als Zweige oder Rinde zu tarnen, bleiben sie oft unbemerkt. Und doch wird man schnell süchtig, sobald man anfängt, sie zu beobachten.

Die gute Nachricht ist, dass die Zucht von Stabschrecken in Frankreich für die meisten Arten erlaubt ist und weder ein großes Budget noch eine komplexe Einrichtung erfordert.

Aber Vorsicht: Einfach heißt nicht „ohne Regeln“. Anfängerfehler sind häufig… und oft vermeidbar.

In diesem Artikel teile ich die Grundlagen, die ich am Anfang gerne gekannt hätte.

Um klassische Fehler zu vermeiden, ist es wichtig, bestimmte Regeln einzuhalten.

In diesem umfassenden Leitfaden lernst du:

  • wie du dein Terrarium einrichtest
  • was du deinen Stabschrecken zu fressen gibst
  • wie man Feuchtigkeit und Temperatur steuert
  • wie man die Vermehrung erfolgreich gestaltet

Und wenn dich unser Artikel überzeugt, kannst du es kaufen hier.

Benötigtes Zubehör für eine Stabschrecken-Zucht:

Seien wir ehrlich: Es ist nicht nötig, mit einer komplizierten Einrichtung zu starten. Eine Stabschrecken-Zucht funktioniert sehr gut mit einfachem Zubehör, solange ein wesentlicher Punkt beachtet wird… die Belüftung.

Ein Aquarium kann perfekt geeignet sein, aber nur, wenn die Luft richtig zirkuliert. Hier machen Anfänger oft Fehler. Ein zu geschlossenes Terrarium erzeugt stehende Feuchtigkeit, was schnell fatal werden kann.

Der Boden kann sehr einfach sein. Persönlich empfehle ich oft Küchenpapier am Anfang. Es ist nicht das schönste, aber bei weitem das praktischste, um eine saubere Umgebung zu erhalten.

Zusammengefasst brauchst du zum guten Start:

  • Ein gut belüftetes Terrarium oder Aquarium
  • Küchenpapier oder Substrat
  • Gläser zur Pflanzenhaltung
  • Geeignete Pflanzen (Brombeeren, Efeu…)
  • Einen Wasserzerstäuber
  • Eine Box zur Ei-Inkubation

Züchter-Tipp:
Je einfacher es am Anfang ist, desto weniger Fehler machst du. Ich lade dich ein, dir unser Stabschrecken-Zuchtset anzusehen, es wurde für Anfänger entwickelt.

Die Ernährung der Stabschrecken: einfach, aber nicht zu vernachlässigen

Foto einer Stabschrecke in ihrer natürlichen Umgebung

Das ist eindeutig einer der einfachsten Punkte... aber auch einer der wichtigsten.

In den meisten Fällen reicht die Brombeere aus. Sie ist die zuverlässigste, am leichtesten zugängliche Nahrung und funktioniert bei fast allen Arten. Du kannst sie sogar in der Stadt leicht finden.

Andere Pflanzen können ebenfalls verwendet werden, wie Efeu oder Himbeerstrauch, aber wenn du dir keine Sorgen machen willst, bleib am Anfang bei der Brombeere (informiere dich trotzdem gut über die Bedürfnisse deiner Art, denn sie sind nicht alle gleich!). Wichtig ist, auf die Qualität der Blätter zu achten. Man sieht es nicht immer, aber zwischen Pestiziden und Umweltverschmutzung kann ein Blatt gefährlich werden. Spüle die Blätter, die du deinen Stabschrecken gibst, immer ab.

Außerdem hilft es, die Blätter zu befeuchten. Die Stabschrecken können sich an diesen Wassertropfen hydratisieren.

Zusammengefasst ist die Ernährung der Stabschrecken einfach, aber essenziell.

Gute Praktiken:

  • Blätter immer vor dem Füttern abspülen
  • Bereiche in der Nähe von Straßen oder behandelte Pflanzen vermeiden
  • Regelmäßig die Nahrung erneuern

Kleiner Bonus:
Stabschrecken trinken die Wassertropfen auf den Blättern. Das Abspülen dient also auch zur Hydrierung.

Hauptnahrung

  • Brombeeren 
  • Efeu
  • Himbeerstrauch
  • Liguster
  • Lorbeer (je nach Art)

Die Brombeere bleibt die zuverlässige Wahl für 90 % der Arten.

 

Das Terrarium der Stabschrecken: Hier entscheidet sich alles wirklich

Wenn ich dir nur einen Rat geben dürfte, wäre es dieser: ein gutes Terrarium = eine erfolgreiche Aufzucht

Stabschrecken sind sehr empfindlich gegenüber ihrer Umgebung, und die meisten Probleme entstehen durch ein ungeeignetes Vivarium.

Der wichtigste Punkt ist erneut die Belüftung. Die Luft muss zirkulieren. Ein einfaches Gitter oben reicht oft aus, um das Problem zu lösen.

Denke außerdem an die Höhe. Stabschrecken müssen klettern können, besonders zum Häuten. Eine schlecht durchgeführte Häutung kann tödlich sein und hängt oft mit fehlenden vertikalen Strukturen zusammen.

Die Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls ein entscheidender Faktor. Ist es zu trocken, haben die Stabschrecken Schwierigkeiten beim Häuten. Ist es zu feucht, können Schimmelpilze entstehen.

Du kannst ein Aquarium verwenden und es in ein Vivarium umwandeln oder ein speziell für Stabschrecken konzipiertes Vivarium kaufen, wie hier: Vivarium phasmes.
Achtung, dein Vivarium muss sehr gut belüftet sein! Ein Vivarium für Reptilien ist meist zu beengt, was für Stabschrecken tödlich sein kann. 

Für den Boden deines Terrariums kannst du ihn mit Küchenpapier, Substrat oder unbehandelter Blumenerde bedecken.

Der Vorteil von Küchenpapier ist, dass es leichter zu pflegen ist. Man muss es nur entfernen und ersetzen, wenn es schmutzig ist.

Um die Pflanzen einzurichten, ist es am einfachsten, einen kleinen Topf mit Wasser zu verwenden, in den du deine Brombeeren stellst. Denke daran, den Deckel zu durchstechen, um die Stängel hindurchzuführen, und vor allem die Öffnung mit etwas Watte zu sichern. Das mag banal erscheinen, verhindert aber Ertrinken, besonders bei den jüngeren Tieren.

Wenn du mit jungen Stabschrecken startest, sei großzügig mit der Menge an Vegetation. Je mehr Brombeerranken es gibt, desto leichter haben sie Zugang zur Nahrung, was gerade am Anfang einen großen Unterschied macht. Die Idee ist, dass sie nie lange suchen müssen, um zu fressen. Denk auch daran zu überprüfen, ob sie leicht auf die Äste zurückklettern können, falls sie auf den Boden des Terrariums fallen.

Die Luftfeuchtigkeit ist ein weiterer wichtiger Punkt. Ein kleiner Sprühstoß auf die Wände und Blätter alle zwei bis drei Tage reicht normalerweise, um ein gutes Gleichgewicht zu halten. Man strebt meist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 60 % und 80 % an, je nach Art. Es muss nicht übertrieben werden, aber man sollte es auch nicht vergessen.

In der Praxis merke dir einfach:

  • Ein sicherer Wassernapf für die Pflanzen
  • Viele Brombeerranken, besonders am Anfang
  • Regelmäßiges Besprühen
  • Ein Terrarium, in dem die Stabschrecken leicht klettern können

Wenn alles eingerichtet ist, kannst du deine Stabschrecken vorsichtig auf die Blätter setzen... und dir Zeit nehmen, sie zu beobachten. Hier geschieht die Magie.

Zubehör: nützlich je nach Erfahrungsstand

Du kannst ohne Zubehör starten, besonders mit einfachen Arten. Aber wenn du deine Einrichtung verbessern oder anspruchsvollere Arten züchten möchtest, werden einige Werkzeuge interessant.

Ein Thermometer und ein Hygrometer helfen dir, genau zu verstehen, was in deinem Terrarium passiert. Oft fängt man hier an, wirklich Fortschritte zu machen.

Die folgende Liste ist optional und hängt vor allem von den Stabschrecken ab, die du züchten möchtest. Für eine heimische Stabschrecke ist keine Heizung nötig. Aber für exotische und anspruchsvollere Arten ist die folgende Liste unverzichtbar.

Nützliches Zubehör:


Wenn du deine Einrichtung etwas erweitern möchtest, können dir einige Zubehörteile wirklich helfen, deine Zucht zu stabilisieren... besonders bei etwas empfindlicheren Arten.

Die Heizmatte dient zum Beispiel einfach dazu, eine ausreichende Temperatur zu halten. Die meisten Stabschrecken leben sehr gut bei Zimmertemperatur, aber einige exotische Arten benötigen etwas mehr Wärme. Versuche in jedem Fall, nie unter 21 °C zu fallen. Darunter wird es für sie schwierig.

Für das Licht muss es auch nicht kompliziert sein. Es hängt ganz von der Helligkeit deines Raumes ab. Vermeide aber unbedingt, dein Terrarium in direktem Sonnenlicht oder direkt neben einem Fenster zu platzieren. Direktes Licht kann die Temperatur schnell steigen lassen... und das wird dann gefährlich.

Ein Thermometer/Hygrometer hingegen ist ein kleines Extra, das ich wirklich empfehle. So weißt du genau, wo du stehst, ohne zu raten. Du platzierst die Sonde im Terrarium und kannst leicht überprüfen, ob alles im richtigen Bereich ist.

Wenn du deine Anlage noch sicherer machen willst, ist das Thermostat sehr praktisch. Es regelt automatisch die Temperatur, oft mit einem Tag-Nacht-Zyklus. Für einfache Arten ist das nicht unbedingt nötig, aber es wird interessant, wenn dein Raum kalt ist oder du etwas wirklich Stabiles möchtest.

Schließlich ist der Timer da, um dir das Leben zu erleichtern. Er steuert automatisch die Beleuchtung, ohne dass du jeden Tag daran denken musst. Das ist besonders nützlich, wenn du einen natürlichen Rhythmus ohne Aufwand nachbilden möchtest.

Die Fortpflanzung der Stabschrecken: einfach… und ziemlich beeindruckend

Das ist oft der Teil, der am meisten überrascht, wenn man anfängt.

Bei vielen Stabschreckenarten erfolgt die Fortpflanzung ohne Paarung. Das nennt man Parthenogenese. Konkret kann ein Weibchen allein lebensfähige Eier legen, ohne jemals ein Männchen getroffen zu haben.

In der Natur ist das ein echter Vorteil. Stabschrecken bewegen sich wenig, und Begegnungen sind selten. Diese Fortpflanzungsart ermöglicht es ihnen, sich trotzdem weiterzuentwickeln.

Je nach Art werden die Stabschreckeneier unterschiedlich abgelegt. Manche werden einfach zufällig auf den Boden fallen gelassen, während andere leicht im Substrat vergraben werden.

Was ziemlich interessant ist, ist ihr Aussehen. Meistens sehen die Eier aus wie kleine Samen. Sie fallen leicht nicht auf, wenn man nicht genau hinschaut.

Sobald du sie hast, musst du sie nur in einen kleinen Inkubationsbereich mit passenden Bedingungen setzen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit spielen hier eine Schlüsselrolle, auch wenn es für die meisten Arten recht einfach zu handhaben ist.

Danach… muss man geduldig sein.

Zusammengefasst, was man sich merken sollte:

  • Viele Stabschrecken vermehren sich alleine (ohne Männchen)
  • Die Eier sehen aus wie Samen
  • Sie werden je nach Art auf den Boden gelegt oder vergraben
  • Die Inkubation erfordert vor allem Stabilität

Wenn die Kleinen schlüpfen, sind sie wirklich winzig. Man spricht vom L1-Stadium, das dem ganz frühen Lebensabschnitt entspricht.

Ab diesem Zeitpunkt wachsen sie, indem sie mehrere Häutungen durchlaufen. Jedes Mal, wenn ihr Körper zu eng wird, wechseln sie ihre „Haut“, um sich weiterzuentwickeln.

Eine Stabschrecke durchläuft normalerweise 5 bis 7 Häutungen, bevor sie ihre erwachsene Größe erreicht. Jede Phase ist wichtig, und oft machen gute Zuchtbedingungen den entscheidenden Unterschied.

Und zum Schluss ein wichtiger Punkt, den man im Kopf behalten sollte:
Die Inkubation kann lang sein. Sehr lang.

In manchen Fällen muss man mehrere Monate warten… manchmal bis zu 10 oder 11 Monate, bevor die ersten Babys erscheinen.

💡 Züchtertipp:
Wirf deine Eier niemals zu früh weg. Auch wenn es so scheint, als würde nichts passieren, können sie viel später als erwartet schlüpfen. Zögere nicht, deine Stabschreckenhaltung einfach mit unserem Starter-Kit zu beginnen! 

FAQ – Haltung von Stabschrecken (häufige Fragen)

Sind Stabschrecken leicht für Anfänger zu halten?
Ja, die Haltung von Stabschrecken ist eine der einfachsten für Anfänger. Mit einem gut belüfteten Terrarium, passendem Futter (wie Brombeere) und der richtigen Feuchtigkeit ist es sehr einfach, eine gesunde Kolonie zu pflegen, auch ohne Erfahrung.

Was fressen Stabschrecken in der Haltung?
Stabschrecken ernähren sich hauptsächlich von Blättern. Brombeere ist das am häufigsten verwendete Futter, da es für die meisten Arten geeignet ist. Je nach Art können auch andere Pflanzen wie Efeu, Himbeere oder Liguster verwendet werden.

Wie oft sollte man Stabschrecken füttern?
Es wird empfohlen, die Blätter alle 2 bis 3 Tage zu erneuern. Stabschrecken fressen kontinuierlich, daher ist es wichtig, dass sie immer frisches Futter zur Verfügung haben.

Wie hoch ist die ideale Temperatur für die Haltung von Stabschrecken?
Die meisten Stabschrecken fühlen sich bei 21°C bis 24°C sehr wohl. Einige exotische Arten benötigen eventuell eine etwas höhere Temperatur, aber eine stabile Raumtemperatur reicht in den meisten Fällen aus.

Welche Feuchtigkeit braucht ein Terrarium für Stabschrecken?
Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt meist zwischen 60 % und 80 %. Eine Wassersprühung alle zwei bis drei Tage hilft, dieses Feuchtigkeitsniveau zu halten und Häutungsprobleme zu vermeiden.

Warum sterben meine Stabschrecken in der Haltung?
Die häufigsten Ursachen sind eine schlechte Belüftung des Terrariums, kontaminiertes Futter (behandelte Pflanzen) oder ein Ungleichgewicht der Feuchtigkeit. Diese Parameter sind entscheidend für das Überleben der Stabschrecken.

Wie lange lebt eine Stabschrecke?
Die Lebensdauer einer Stabschrecke hängt von der Art ab, liegt aber in der Regel zwischen 6 Monaten und 1 Jahr in der Haltung.

Können sich Stabschrecken alleine vermehren?
Ja, viele Stabschreckenarten vermehren sich durch Parthenogenese. Das bedeutet, dass ein Weibchen befruchtungsfähige Eier legen kann, ohne sich mit einem Männchen zu paaren.

Wie lange dauert die Inkubation der Stabschreckeneier?
Die Inkubationszeit der Eier kann je nach Art stark variieren, von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten, in manchen Fällen sogar bis zu 10 oder 11 Monaten.

Sollte man Stabschrecken anfassen?
Stabschrecken können gehandhabt werden, aber mit Vorsicht. Es sind empfindliche Insekten, und es ist besser, die Handhabung zu begrenzen, um Stress oder Verletzungen zu vermeiden.

Züchtertipp:
Wenn du die Grundlagen beachtest (Belüftung, Futter, Feuchtigkeit), hast du bereits 90 % der Arbeit erledigt. Der Rest besteht hauptsächlich aus Beobachtung.

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