Armadillidium maculatum Zebra: Zuchtanleitung
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Armadillidium maculatum “Zebra” ist eine europäische Assel, die an ihren schwarzen und hellen Streifen erkennbar ist. Sie ist an der Oberfläche aktiv und kann sich zu einer Kugel zusammenrollen. Dadurch lässt sie sich leicht beobachten und ihre Haltung ist einfach zu meistern.
Dieser Leitfaden hilft Ihnen, das richtige Gleichgewicht zwischen einem frischen Bereich für die Häutung und einem trockeneren Teil zu finden, der für diese Art besonders wichtig ist.

Kurz zusammengefasst
Kurzantwort: Armadillidium maculatum Zebra ist eine für Anfänger geeignete europäische Assel. In ihrer Box sollte ein frischer Bereich für die Häutung erhalten bleiben, während der Großteil des Substrats trockener und gut belüftet bleibt.
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Lebensraum: Box oder Terrarium mit 20 × 20 × 20 cm für eine kleine Kolonie
Temperatur: 18 bis 25 °C
Feuchtigkeit: Mäßig, mit einem klar abgegrenzten feuchten Bereich und einem überwiegend trockeneren Bereich
Ernährung: Laubblätter, zersetztes Holz, Kalzium und gelegentliche Ergänzungsfuttermittel
Geprüfte und vom Zuchtteam von L’Insecterie aktualisierte Tipps. Letzte Aktualisierung: .
Wie bereitet man die Box vor?
Für den Anfang reicht eine Box oder ein Terrarium mit 20 × 20 × 20 cm für eine kleine Kolonie aus. Planen Sie 5 bis 10 cm eines organisch reichen Substrats ein: Kokosfaser oder ungedüngte Erde, gut getrocknete Laubblätter und zersetztes Holz. Die Blätter sind nicht bloß Dekoration: Sie bilden die Grundlage des Futtervorrats.
Legen Sie ein Stück Rinde flach hinein, fügen Sie ein Stück Totholz und einen Moosbereich hinzu. Diese Verstecke schaffen mehrere Mikroklimata. Eine feine Belüftung verhindert stehende Luft und hält gleichzeitig die Jungtiere davon ab, auszubrechen.
Das richtige Feuchtigkeitsgefälle schaffen
Diese Art verträgt eine gleichmäßig durchnässte Box weniger gut. Halten Sie das Moos und ein Ende des Substrats frisch-feucht, während der Rest an der Oberfläche nur leicht feucht bis trocken bleibt. Eine großzügige Belüftung verringert überschüssige Feuchtigkeit.
Befeuchten Sie immer nur eine Seite der Box. Die andere Seite bleibt trockener. So wählen die Asseln selbst den Bereich, der zum Atmen, zur Häutung oder zur Fortpflanzung geeignet ist. Überprüfen Sie die Feuchtigkeit des Substrats mit dem Finger, statt mechanisch zu sprühen: Im feuchten Bereich sollte es frisch-feucht, aber niemals durchnässt sein.
Was fressen sie?
Ihre wichtigste Ressource bleibt eine dauerhafte Schicht unbehandelten Laubs von Laubbäumen. Ergänzen Sie diese mit weichem, verrottendem Holz, einer Kalziumquelle wie Sepiaschale und in kleinen Mengen mit Gemüse, Fischfutter oder geeignetem Protein.
Geben Sie jeweils nur sehr wenig frisches Futter und entfernen Sie die Reste, bevor sie schimmeln. Eine junge Kolonie frisst weniger, als man denkt. Das einfachste Zeichen für ein ausgewogenes Becken ist das allmähliche Verschwinden des Laubs, ohne Ansammlung feuchter Abfälle.
Verhalten und Beobachtung
Die Zebra-Asseln erkunden gerne die Oberfläche, besonders rund um Laub und Holz. Bei Störungen können sie sich zusammenkugeln, also zu einer Kugel rollen. Eine gut etablierte Kolonie lässt sich während der Fütterung leicht beobachten.
Heben Sie die Rindenstücke vorsichtig an und legen Sie sie genau an dieselbe Stelle zurück. Vermeiden Sie es, das gesamte Substrat umzuwenden: Die Kolonie organisiert ihre Ruhe-, Futter- und Fortpflanzungsbereiche in den oberen Schichten.
Häutung und Fortpflanzung
Wie alle Landasseln wachsen Asseln durch aufeinanderfolgende Häutungen. Sie häuten sich in zwei Schritten: zuerst eine Körperhälfte, dann die andere. Kalzium, verfügbare Feuchtigkeit und Stressfreiheit sind daher entscheidend. Entfernen Sie die Exuvien nicht grundsätzlich: Sie können von der Kolonie gefressen und recycelt werden.
Die Fortpflanzung wird in einem stabilen Behälter mit ausreichend Kalzium und Laub regelmäßig. Die Jungtiere sind winzig und reagieren empfindlicher auf Austrocknung: Halten Sie unter dem Moos stets eine feuchte Zone vor.
Kann man sie in einem bioaktiven Terrarium verwenden?
Diese Art kann in einem gemäßigten bioaktiven Terrarium gehalten werden, sofern Sie ihr Verstecke und einen kühlen Bereich bieten. In einer ständig gesättigten tropischen Umgebung ist eine feuchtigkeitsliebendere Art oft besser geeignet.
Halten Sie immer eine separate Ersatzpopulation zurück, bevor Sie die gesamte Kolonie in ein großes Terrarium einsetzen. Setzen Sie niemals Zuchttiere in der Natur aus, auch wenn eine Art in Europa heimisch zu sein scheint.
Die häufigsten Fehler
- Das gesamte Substrat durchnässen, anstatt einen trockeneren Bereich beizubehalten.
- Die Laubschicht vergessen und ausschließlich Gemüse verfüttern.
- Zu viel frisches Futter in eine kleine Kolonie geben.
- Blätter, Holz oder Erde verwenden, die Pestiziden ausgesetzt waren.
- Die Box vollständig reinigen und nützliche Mikroorganismen entfernen.
Häufige Fragen
Rollt sich das Zebra zu einer Kugel zusammen?
Ja. Diese Abwehrreaktion ist normal. Wiederholtes Handling kann sie jedoch zu häufig auslösen; besser ist es, die Kolonie in der Box zu beobachten.
Welcher Teil der Box sollte befeuchtet werden?
Befeuchten Sie etwa ein Drittel der Box, idealerweise unter dem Moos, und lassen Sie den Rest zwischen den Wassergaben stärker abtrocknen.
Wie viele Tiere braucht man für den Anfang?
Eine Gruppe von etwa 8 bis 10 Tieren ermöglicht den Start einer Kolonie mit guten Chancen, beide Geschlechter zu erhalten und schnell regelmäßige Aktivität zu beobachten.
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Armadillidium maculatum „Zebra“: die wichtigsten Haltungsparameter
| Schwierigkeitsgrad | Anfänger |
|---|---|
| Größe ausgewachsener Tiere | Etwa 15 bis 18 mm |
| Empfohlene Box | 20 × 20 × 20 cm für eine kleine Kolonie |
| Temperatur | 18 bis 25 °C, vor großer Hitze geschützt |
| Feuchtigkeit | Mäßig, mit einer klar abgegrenzten feuchten Zone und einem überwiegend trockeneren Bereich |
| Futter | Laub, morsches Holz, Kalzium und gelegentliche Ergänzungen |
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